Erzählendes Sachbuch

aus dem Japanischen von Katja Busson

mit Karte und Anmerkungen

272 S., Broschiert (Naturkarton) mit Schutzumschlag (Naturpapier) und Lesezeichen

dt. Erstausgabe

ISBN 978-3-944751-21-4

Natsu Miyashita

Der Spielplatz der Götter

Eine Familie zieht aufs land

Siebenunddreißig Kilometer bis zum nächsten Supermarkt, sechzig bis zum nächsten Videoverleih, und wo sollen die Kinder zur Schule gehen? Es gibt nur eine Gemeinschaftsschule, eine Zwergschule. Und überhaupt: Ist das Leben in der Natur – in der Wildnis – nicht gefährlich?

 

Die Schriftstellerin Natsu Miyashita zieht auf Wunsch ihres naturverliebten Ehemannes mit den gemeinsamen Kindern von der Großstadt aufs Land, genauer gesagt in ein Dorf mitten in den Bergen. Bei der Schilderung der kleinen und großen Abenteuer, die die fünfköpfige Familie im Laufe des Jahres in Kamui Mintara, dem »Spielplatz der Götter« erlebt, kommt natürlich auch all das zur Sprache, was das Leben in der Großstadt prägte.

 

Natsu Miyashita berichtet uns mehr vom heutigen Japan, als tausend Romane es könnten, mit viel Liebe und Witz. Und öffnet gleichzeitig den Blick für eine Frage, die uns alle angeht: Wie wollen wir unser Leben gestalten?

 



(c) Yoshika Horita
(c) Yoshika Horita

Autor

Natsu Miyashita, geboren 1967 in der Präfektur Fukui, verbrachte 2013/14 mit ihrem Mann und ihren drei Kindern ein Jahr in der kleinen Gemeinde Shintoku auf Hokkaido, »fernab der Zivilisation«. Der in Tagebuchform gehaltene Bericht der Widrigkeiten und Abenteuer, die die Schriftstellerin auf dem Spielplatz der Götter (2015) erlebte, bildeten die Blaupause für ihren mit dem Japanischen Buchhändlerpreis ausgezeichneten Roman-Millionseller über einen jungen Klavierstimmer in der Provinz (Hitsuji to hagane no mori; ›Der Wald aus Stahldraht und Filz‹, ebenfalls 2015).

 



Pressestimmen

Kandidat für die HOTLIST 2019

Ein kleines Lied vom Frieden. (...)Trotz lockeren Tonfalls schwingen Tiefe und Melancholie mit und tauchen Themen auf wie eine sich selbst überlebte Moderne und die überalterte Gesellschaft.

Steffen Gnam, FAZ 28.5.2020

Ich weiß nicht, wie viele Autobiografien ich schon von Menschen gelesen habe, die nach Japan ausgewandert sind. Ein Dutzend sicherlich, aber „Spielplatz der Götter“ ist etwas ganz Besonderes unter diesen Auswanderergeschichten. (...) Ein japanisches Tagebuch zu übersetzen ist nicht einfach. Japaner haben einen sehr speziellen Humor, der seinen Witz oft aus dem Gleichklang von Worten zieht, aus Anspielungen auf Konventionen oder Traditionen. Hinzu kommt bei Natsu Miyashita auch noch einiges, was man als „Kindermund“ bezeichnen würde. So etwas in die deutsche Sprache zu übertragen, ohne dass es peinlich wirkt oder unverständlich bleibt, ist wirklich nicht einfach, aber Katja Busson hat das ausgezeichnet, oft sogar genial gelöst.

Volker M.

Miyashita beschreibt die Schönheit des Schnees so intensiv, dass man sich beinahe auf den nächsten Winter freut.

 Ostsee-Zeitung



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