Aus dem Koreanischen
von Sebastian Bring
320
Seiten
Geb. mit SU u. Leseband
Fadenheftung, dt. EA

ISBN 978-3-944751-12-2
24,00 €

Ae-ran Kim
Mein pochendes Leben

Arum leidet an Progerie, der Krankheit vorzeitigen Alterns. Er ist sechzehn, eigentlich aber schon achtzig. Mit den Jahren verschlechtert sich sein Gesundheitszustand so sehr, dass er stationär behandelt werden muss. Da seine Eltern kein Geld haben, nimmt er zur Finanzierung des Krankenhausaufenthaltes an einer Fernsehsendung teil, die um Spenden für Menschen in besonderen Notlagen wirbt. In der Folge lernt er per E-Mail ein krebskrankes Mädchen kennen, dem er sich bald in tiefer Zuneigung verbunden fühlt. Aus dieser Beziehung schöpft Arum neuen Lebensmut, bis er im Hospital zufällig ein Gespräch seiner Mutter mit dem Produzenten der Fernsehshow mithört und erfährt, dass das kranke Mädchen gar nicht existiert: Die Mails stammen von einer ganz anderen Person.

Dieses Buch hat mir die Luft geraubt

Alexandra, Readpack
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Psychologisch fein beobachtet und mit leisem Humor wird von Menschen erzählt, die trotz der ungewohnten Ausgangssituation – eine sehr seltene Krankheit bei einfachen Menschen im ländlichen Südkorea – dem Leser vertraut und nah erscheinen, denn die Fragen nach Leben und Tod, Elternliebe und Erwachsenwerden sind auf der ganzen Welt gleich.

Lieselotte Jürgensen, ekz, Mai 2017

ein meisterhafter Roman gelungen, der sich trotz der erzählerischen Kniffe und Tricks, Sprünge und Brüche angenehm spannend liest, was nicht zuletzt auch der kongenialen Übersetzung zu verdanken ist.

Jonathan Böhm, SWR2

Autorin
Ae-ran Kim, geboren 1980 in Incheon (Südkorea), machte 2005 mit ihrem Erzählband Lauf, Vater, lauf Furore; als jüngste Preisträgerin überhaupt erhielt sie dafür den begehrten Hanguk Ilbo-Literaturpreis. Mein pochendes Leben ist ihr erster Roman.
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